Gutshaus Ludorf

In Ludorf stehen wir vor einem breit gelagerten verklinkerten Herrenhaus, das man der dänischen Klinkerrennaissance zuordnet. Und in der Tat: Die dänischen Bezüge liegen nicht nur in der Architektur begründet. Adam Levin von Knuth stieg am Kopenhagener Hof zum Oberkammerjunker auf.

Er legte schließlich auch den Grundstein für das Haus, das im Jahr 1698 vollendet worden ist. Zusammen mit der bedeutend älteren Gutskirche ist das Haus einzigartig in Mecklenburg. Die Gutskirche St. Maria und St. Laurentius wurde vom Ritter Wipert von Morin, der die Idee einer Kirche mit oktogonalem Grundriss aus dem Heiligen Land mitbrachte, errichtet.

Sie hat den gleichen Grundriss wie die Kirche vom Heiligen Grabe in Jerusalem. In ihr befindet sich die Familiengruft der Familie von Knuth, die dort bis zur vorletzten Jahrhundertwende ansässig war.

Manfred Achtenhagen und sein Sohn, Jannis, erzählen von den Entdeckungen, die sie während des Umbaus des Hauses gemacht haben, so etwa von den zufällig entdeckten und aus Jagdszenen bestehenden Deckenmalereien im Barocksaal, und vom Generationenwechsel im Haus. Ganz besonders stolz ist man auf das Restaurant des Hauses. Was es mit dem Slow Food Convivium auf sich hat - im Podcast erfahren Sie es.

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Der Podcast - Das ganze Interview

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